Sicherung
Ein Super-Admin kann jederzeit ein vollständiges Backup der gesamten Installation erstellen und später auf einer neuen, frischen Installation wiederherstellen — z. B. beim Umzug auf eine andere NAS oder von einer NAS auf einen Raspberry Pi.
- Unter Einstellungen → “Sicherung” erstellt ein Klick auf “Backup erstellen” EIN herunterladbares Archiv mit der kompletten Datenbank (alle Benutzer inkl. Passwort, alle Fahrzeuge samt Reihenfolge, alle Tank-/Lade-/Kosten-Einträge, individuelle Felder samt Reihenfolge, Einstellungen), allen hochgeladenen Dateien (Fahrzeugbilder, Fahrzeugpapiere, Belege, Feedback-Anhänge) sowie den Logs.
- Zum Wiederherstellen: eine neue, komplett frische Installation aufsetzen (siehe Kapitel “Ersteinrichtung”) und dort im Einrichtungs-Assistenten “Stattdessen aus einem Backup wiederherstellen” wählen, statt einen ersten Benutzer anzulegen — kein Login nötig, da die Installation ja noch komplett leer ist.
- Eine Wiederherstellung ist nur auf einer wirklich frischen, noch leeren Installation möglich (kein einziger Benutzer vorhanden) — auf einer bereits genutzten Installation lehnt die App das ab, um niemals versehentlich bestehende Daten zu überschreiben.
- Alle Benutzer können sich nach einer Wiederherstellung sofort mit ihrem BISHERIGEN Passwort anmelden, ganz ohne Neuvergabe — die Passwörter sind Teil des Backups.
Zusätzlich zum manuellen Export läuft täglich automatisch ein vollständiges Backup in einen separaten Ordner dieser Installation.
- Ein Super-Admin stellt unter Einstellungen → “Sicherung” im Bereich “Automatische tägliche Sicherung” drei Werte ein: die Uhrzeit (volle Stunde, Zeitzone dieser Installation — bei einer in Deutschland betriebenen Installation also deutsche Uhrzeit), die Aufbewahrungsdauer in Tagen (ältere automatische Backups werden danach automatisch gelöscht) und einen optionalen Zielordner (Unterordner innerhalb des Backup-Verzeichnisses dieser Installation).
- Eine geänderte Uhrzeit wirkt ab dem nächsten geplanten Lauf, ohne dass die Installation neu gestartet werden muss.
- Der Zielordner ist bewusst kein vollständiger Dateipfad, sondern nur ein Unterordner-Name (Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen, “-”, “_” und “/” als Trenner).
- Ist das Backup-Verzeichnis dieser Installation bereits fest mit einem bestehenden NAS-Ordner verknüpft (technische Einrichtung über die Installationsanleitung, z. B. um die Backups direkt in einen mit dem eigenen PC synchronisierten Ordner zu legen), ist das Zielordner-Feld ausgegraut und lässt sich nicht bearbeiten — ein zusätzlicher Unterordner würde in diesem Fall externe Synchronisations-Werkzeuge durcheinanderbringen.
- Ist die Rotation (Löschung alter automatischer Backups) auf dieser Installation technisch extern eingerichtet (z. B. über einen NAS-Aufgabenplaner statt durch die App selbst — relevant bei einem über Synology Drive synchronisierten Backup-Ordner), ist auch das Aufbewahrungsdauer-Feld ausgegraut; der angezeigte Wert dient dann nur noch der Information.
- Darunter zeigt “Vorhandene Sicherungsdateien” eine Tabelle mit allen automatischen Backups im aktuell konfigurierten Zielordner (Dateiname, Größe, Erstellungszeitpunkt, neueste zuerst) — so lässt sich der Sicherungsstand direkt in der App prüfen, ohne extra ins Dateisystem der NAS schauen zu müssen. Der Button “Aktualisieren” lädt die Liste neu.