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Installationsanleitung für Windows 11 (nativer Installer)

Diese Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Installation von AutoLogbuch auf einem eigenen Windows-11-PC als Satellit — angebunden an die eine bereits bestehende Zentrale-Installation. Ein einziger Installer richtet ein natives PostgreSQL und den Backend-Dienst automatisch ein und startet danach selbstständig mit Windows — kein Docker Desktop, kein WSL2 nötig. Gleiche Funktionen und Reichweite (nur im eigenen WLAN erreichbar, kein Zugriff von unterwegs) wie die Installation mit Docker Desktop, die als Alternative für technisch versierte Nutzer weiterhin verfügbar bleibt.

  1. Installer herunterladen und ausführen (Teil A–B) — läuft danach automatisch als Windows-Dienst im Hintergrund, im Browser über localhost erreichbar.
  2. Für andere Geräte erreichbar (optional) — Nur nötig, um auch von Handy/Tablet im selben WLAN zuzugreifen (Teil D). Die Firewall-Freigabe dafür legt der Installer bereits automatisch an.
  3. Anmeldung an der Zentrale (automatisch) — Passiert von selbst direkt nach dem Einrichtungs-Assistenten — keine Eingabe nötig. Feedback, KI-Felderkennung und E-Mail-Versand sind danach sofort aktiv.
  4. Lizenzierung (später, unter „Mein Konto”) — 30 Kalendertage kostenlos und uneingeschränkt nutzbar. Danach direkt in der App einen Lizenzschlüssel bei der Zentrale anfordern — kein Nachfragen bei einer Person nötig.
  1. Auf der Installationsseite den Installer über die Karte „Windows 11 — native Installation” herunterladen (ca. 300 MB) — zum Schutz vor automatisiertem Massen-Download wird dabei kurz per unsichtbarem CAPTCHA geprüft, dass kein Bot dahintersteckt.

    Datei auf Echtheit prüfen (empfohlen): Die SHA-256-Prüfsumme der aktuellen Version steht auf der Installationsseite. In PowerShell im Download-Ordner ausführen:

    Terminal-Fenster
    Get-FileHash .AutoLogbuch-Setup-0.12.6.exe

    Der angezeigte Hash-Wert muss genau mit dem auf der Installationsseite übereinstimmen. Weicht er ab, die Datei nicht starten und neu herunterladen. Ersetzen Sie 0.12.6 durch die Version, die Sie heruntergeladen haben.

  1. Die heruntergeladene Datei AutoLogbuch-Setup-<Version>.exe doppelklicken. Zeigt Windows dabei „Der PC wurde durch Windows SmartScreen geschützt” (der Installer trägt noch kein kostenpflichtiges Signatur-Zertifikat), auf Weitere Informationen und danach Trotzdem ausführen klicken. Windows fragt danach nach Admin-Rechten — mit Ja bestätigen; sie werden gebraucht, um zwei Windows-Dienste (Datenbank + Backend) und eine Firewall-Regel anzulegen.

  2. Sprache bestätigen (Deutsch ist vorausgewählt), Zielordner übernehmen (Standard passt in der Regel), optional ein Häkchen für ein Desktop-Symbol setzen, Installieren klicken.

  3. Im Hintergrund wird eine eigene, portable PostgreSQL-Datenbank eingerichtet und beide Windows-Dienste registriert — das dauert ein bis zwei Minuten länger als bei den meisten Installern üblich. Am Ende erscheint „Fertigstellen”.

  1. Startmenü-Eintrag „AutoLogbuch” (oder das Desktop-Symbol, falls angelegt) öffnet automatisch den Standard-Browser auf http://localhost:4000 — die App läuft im Hintergrund als Windows-Dienst, ohne eigenes Programmfenster. Der Einrichtungs-Assistent legt beim allerersten Aufruf den ersten Benutzer an.

  2. Direkt danach zeigt die App automatisch die Seite „Verbindung zur Zentrale herstellen”. Eine Bezeichnung eingeben und Anfrage senden — die Adresse der Zentrale ist fest hinterlegt, keine Eingabe nötig. Der Admin der Zentrale bekommt automatisch eine E-Mail und legt eine Installation samt Zugangs-Token für diesen PC an. Sobald er die Anfrage annimmt, holt sich dieser PC den Token automatisch ab und trägt ihn selbst ein — fertig, ganz ohne weiteres Zutun! Eine Bestätigungsmail zeigt an, dass die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde. Klappt das automatische Abholen ausnahmsweise nicht, bleibt die manuelle Eingabe auf derselben Seite jederzeit als Alternative möglich.

  3. Ein erkanntes Update zeigt oben in der App einen Hinweisbanner mit einem Link zur GitHub-Releases-Seite — automatisches Herunterladen/Ausführen ist (Stand jetzt) nicht vorgesehen. Neuesten Installer von dort herunterladen und erneut ausführen: bestehende Daten (Fahrzeuge, Einträge, Einstellungen) bleiben davon unberührt, der Installer ersetzt nur das Programm selbst, nicht das Datenverzeichnis.

Teil D: Optional: von anderen Geräten im WLAN erreichbar machen

Abschnitt betitelt „Teil D: Optional: von anderen Geräten im WLAN erreichbar machen“

Die Firewall-Freigabe für Port 4000 hat der Installer in Teil B bereits automatisch angelegt — nur die eigene IP-Adresse ermitteln bleibt nötig.

  1. PowerShell öffnen (Startmenü → „PowerShell”, einfacher Klick reicht), Befehl unten eintippen, die Zeile „IPv4-Adresse” unter dem aktiven Netzwerkadapter (WLAN oder LAN) notieren.

    Terminal-Fenster
    ipconfig
    # IPv4-Adresse. . . . . . . . . . : 192.168.1.60
  2. Die App-Adresse wird für einen Satelliten NICHT lokal eingetragen, sondern kommt automatisch von der Zentrale: dort als Admin unter Einstellungen → Installationen bei diesem PC die „Öffentliche URL” auf http://PC-IP:4000 setzen/ändern (eigene IP aus Schritt 1 einsetzen) — dieser PC übernimmt die neue Adresse von selbst, ganz ohne eigenen Neustart.

Über Windows’ Einstellungen → Apps (oder Systemsteuerung → Programme) „AutoLogbuch” deinstallieren wie jedes andere Programm — beide Windows-Dienste und die Firewall-Regel werden dabei automatisch entfernt. Am Ende fragt der Deinstaller, ob auch alle Daten (Datenbank, hochgeladene Dateien, Backups) endgültig gelöscht werden sollen — bei Nein bleiben sie unter C:\ProgramData\AutoLogbuch erhalten, z. B. für eine spätere Neuinstallation.

Windows SmartScreen blockiert den Installer beim Start?

Abschnitt betitelt „Windows SmartScreen blockiert den Installer beim Start?“

Der Installer trägt (noch) kein kostenpflichtiges Code-Signing-Zertifikat — bei „Der PC wurde durch Windows SmartScreen geschützt” auf Weitere Informationen und danach Trotzdem ausführen klicken (siehe Teil B, Schritt 1).

Edge oder Chrome meldet beim Download „wird häufig nicht heruntergeladen”?

Abschnitt betitelt „Edge oder Chrome meldet beim Download „wird häufig nicht heruntergeladen”?“

Das ist die Reputationsprüfung von Microsoft SmartScreen für neue, nicht signierte Dateien, kein Virenfund. Datei im Download-Fenster über die drei Punkte (⋯) → Beibehalten → Trotzdem beibehalten behalten und danach wie in Teil B starten. Die Echtheit lässt sich über die SHA-256-Prüfsumme auf der Installationsseite kontrollieren (siehe Teil A).

Die Installation bricht mit einer Fehlermeldung ab?

Abschnitt betitelt „Die Installation bricht mit einer Fehlermeldung ab?“

C:\ProgramData\AutoLogbuch\install.log öffnen — dort steht der genaue Schritt und die eigentliche Fehlermeldung, nicht nur ein Exit-Code.

Dienste-Verwaltung öffnen (Win+R → services.msc), prüfen ob „AutoLogbuchBackend” und „AutoLogbuchPostgres” auf „Wird ausgeführt” stehen — falls nicht, per Rechtsklick Starten. Bleibt der Fehler bestehen, zusätzlich die Protokolle unter C:\ProgramData\AutoLogbuch\logs prüfen.

Prüfen, ob auf der Zentrale eine „Öffentliche URL” für diese Installation hinterlegt ist (siehe Teil D, Schritt 2) — sonst werden E-Mails mit Link abgelehnt.

Testphase abgelaufen — unter Mein Konto direkt eine Lizenz bei der Zentrale anfordern, kein Nachfragen bei einer Person nötig.

Nur bei Teil D nötig: Einstellungen → System → Energie → „Ruhezustand”: Nie — sonst ist die App aus dem Netzwerk nicht erreichbar, solange der PC schläft.

Was ist der Unterschied zur Installation mit Docker Desktop?

Abschnitt betitelt „Was ist der Unterschied zur Installation mit Docker Desktop?“

Beide bieten identische Funktionen und Reichweite. Der native Installer braucht keine Docker Desktop-/WSL2-Installation und läuft als schlanker Windows-Dienst statt in Containern — dafür bringt Docker Desktop mehr eingebaute Werkzeuge zur Fehlersuche mit, falls das gewünscht ist.